Das Schloss das Hotel Karnity - das schönste historische Schloss in Ermland und Masuren
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Geschichte


Geschichtliches vom Schloss Karnitten Karnitten wurde zum ersten Male 1349 besiedelt. Die eigentliche Geschichte fängt an, als 1470 Hans von Schönaich für rück-ständigen Sold vom Deutschen Orden Karnitten, Skulten, Nosewitz, Liegen und Schnellwalde erhält. Im Besitz dieses Geschlechts wurde im Laufe der Jahrhunderte der Landbesitz durch Käufe und Verkäufe, durch Verpfändungen, Verpachtungen und Erbschaften manchmal vergrössert, dann auch wieder verringert. Zeitweise gehörten Auser, Gablauken, Kerpen, Mitteldorf, Rombitten etc. noch dazu.

Hans von Schönain lies 1601, der Sage nach den Kirchturm von Schnellwalde so hoch aufführen, dass man ihn bis Marienwerder habe sehen können. 1807 starb das Geschlecht Schönaich aus. Die letzte Erbein des Geschlechts adoptierte ihren Neffen von Hoverbeck, der den Namen von Schönaich annahm.

Um 1832 ging der Karnittener Landbesitz einschliesslich Schloss Karnitten auf das Adelsgeschlecht von Albedyhll über. Dieser hat das Schloss an- und umgebaut ( siehe Inschrift auf den Mauersteinen an der Terrassenseite des Schlosses). Zum Schlossbetrieb gehörten damals auch ein Reitstall ( später Bauernhof Borchert), eine Gärtnerei( später Bauernhof Ratcinsky), ein Gesindehaus ( wurde 1945 zerstört), eine Hufbeschlagschmiede (später Bauernhof Watta) und ein Försterhaus gegenüber der Schmiede im Wald. Der Fischerbetrieb für das Schloss war am Abiskarsee ( auf der Seite Dittersdorf). Im Kesselhaus, unterhalb des Schlosses, befand sich ein Badehaus, welches über einen Steg zu erreichen war. Von diesem Badehaus fuhren in lauen Sommernächten die Boote zu der Liebesinsel ab, auf der der Schlossbesitzer gelegentlich Sommerfeste feierte. Zum Schloss gehörte auch noch ein Eiskeller. Das Eis wurde im Winter in Blöcken aus dem Kesselsee geschnitten und im Eiskeller gelagert, um im Sommer die Möglichkeit der Kühlung von Fleisch, Fisch usw. zu haben.

Die letzte Erbin von vom Adelsgeschlecht von Albedyhll war die Baroness von Albedyhll, geboren 1900. Sie heiratete 1926 Herrn von Günther ( er stommte aus einem Gut in Bayern). Die Eheleute von Günther-Albedyhll hatten zwei Söhne, Meinhard von Günther, geboren 1926 - jetzt lebend bei Göttingen ( BRD) und Wolfgang von Günther, geboren 1928 - jetzt lebend bei München (BRD).

Die Ehe wurde Anfang der dreißiger Jahre geschieden. Anschliessend zog die Baroness von Günther-Albedyhll nach München.

Nach dem 2. Weltkrieg, ca. 1945, ging sie nach England die beiden Söhne sind nach der Scheidung bei dem Vater in Karnitten geblieben. Infolge der Ehescheidung und der damaligen Inflation musste das Schloss Klein-Karnitten sowie die Ländereien der Dörfer Auer, Nosewitz, Schnellwalde, Liegen, Skulten, Schönaich usw. nebst den dazugehörigen Wäldern und Seen verkauft werden. Käufer waren Siedler und auch der Kreis Mohrungen.

Das Schloss wurde Mitte dreissiger Jahre vom Kreis Mohrungen umgebaut und diente dann als Jugendlager. Das Gut Gross-Karnitten mit den Ländereien um Wäldern sowie dem Abiskarsee und dem Gelsee sind im Besitz des Herrn von Günther und dessen Söhnen Meinhard und Wolfgang geblieben. Nach dem Verkauf des Schlosses zogen sie in das Gutsverwalterhaus in Groß-Karnitten.Herr von Günther heiratete 1940 Fräulein von Ofen. Bis zu diesem Zeitpunkt war sie die Erzieherin der beiden Söhne.

Im Januar 1945 haben sich die Eheleute von Günther auf der Flucht vor der anrückenden russischen Armee in Klein-Marwitz, kurz vor Preussisch_Holland, erschossen. Im Jahre 1947 wurden die da noch wohnenden Deutschen ausgewiesen Sie durften nur mitnehmen, was sie auch tragen konnten.